Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Sowjetisches Ehrenmal

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Das Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide ist eine der größten sowjetischen Kriegsgräber- und Gedenkstätten in Berlin. Auf dem Gelände wurden mehr als 13.000 Angehörige der Roten Armee bestattet, die überwiegend bei den Endkämpfen um Berlin im April und Mai 1945 ums Leben kamen.

Bundesland
Berlin
Ort
Berlin
Adresse
Germanenstraße 43
13156 Berlin
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Historischer Hintergrund

Das Sowjetische Ehrenmal im Volkspark Schönholzer Heide entstand zwischen Mai 1947 und November 1949 nach Entwürfen der sowjetischen Architektengruppe K. A. Solowjow, M. D. Belawenzew und W. D. Koroljow sowie des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew. Die Anlage wurde am 7. November 1949 eingeweiht.

Auf dem Gelände wurden die sterblichen Überreste von mehr als 13.000 Offizieren und Soldaten der Roten Armee beigesetzt, die überwiegend bei den Endkämpfen um Berlin im April und Mai 1945 gefallen waren. Unter den Bestatteten befinden sich auch 120 Frauen.

Das Zentrum der Anlage bilden 16 Grabkammern mit 1.182 Bestatteten. Am Ende der Anlage erhebt sich ein 33,5 Meter hoher Obelisk. Davor befindet sich die monumentale Skulptur „Mutter Heimat“, die einen gefallenen Soldaten betrauert. Auf den Grabtafeln und an der umgebenden Ehrenmauer sind Namen identifizierter sowjetischer Soldaten verzeichnet.

Zwischen 2010 und 2013 wurde die Anlage umfassend saniert und restauriert. Dabei wurden auch barrierefreie Zugänge zur unteren Ebene geschaffen.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Sowjetisches Ehrenmal
Bundesland
Berlin
Ort
Berlin
Postleitzahl
13156
Adresse
Germanenstraße 43

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
Mehr als 13.000
Namentlich bekannt
2.647
Hinweis zur Statistik

Nach Angaben des Landes Berlin befinden sich auf der Anlage mehr als 13.000 Gräber von Angehörigen der Roten Armee. Auf 100 Grabtafeln der Ehrenmauer sind die Namen, Dienstgrade und Geburtsjahre von 2.647 gefallenen sowjetischen Soldaten verzeichnet. Insgesamt konnte nur knapp ein Viertel der Bestatteten identifiziert werden. Eine belastbare exakte Gesamtzahl der nicht identifizierten Bestatteten wird in der verwendeten offiziellen Quelle nicht angegeben.

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