Sowjetisches Ehrenmal
Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten
Das Sowjetische Ehrenmal im Berliner Tiergarten erinnert an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Roten Armee. Die monumentale Anlage nahe dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude ist zugleich Ehrenmal und Soldatenfriedhof mit mehr als 2.000 Grabstätten.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten wurde unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf Befehl der Roten Armee errichtet und am 11. November 1945 eingeweiht. Es war das erste der großen sowjetischen Ehrenmale, die nach Kriegsende in Berlin entstanden. Entworfen wurde die Anlage von den Bildhauern Lew E. Kerbel und Wladimir E. Zigal sowie dem Architekten Nikolai W. Sergijewski.
Der Standort in unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes und des Brandenburger Tors wurde bewusst gewählt. Das Ehrenmal entstand auf der Achse der ehemaligen Siegesallee und sollte am Kreuzungspunkt mit der heutigen Straße des 17. Juni den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland symbolisch dokumentieren.
Den Haupteingang flankieren zwei sowjetische Panzer des Typs T-34 sowie zwei Geschütze. Im Zentrum befindet sich eine Kolonnade mit Inschriften und Namen gefallener Soldaten. Über dem mittleren Pfeiler erhebt sich eine acht Meter hohe Bronzestatue eines Rotarmisten. Hinter der monumentalen Anlage befindet sich der Soldatenfriedhof. Nach Angaben des Landes Berlin liegen dort mehr als 2.000 gefallene Angehörige der Roten Armee begraben; einzelne Grablagen sind heute nicht erkennbar.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Sowjetisches Ehrenmal
- Bundesland
- Berlin
- Ort
- Berlin
- Postleitzahl
- 10557
- Adresse
- Straße des 17. Juni / Yitzhak-Rabin-Straße
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- Mehr als 2.000
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Auf der Anlage im Berliner Tiergarten befinden sich Gräber von mehr als 2.000 gefallenen sowjetischen Soldaten. Eine belastbare, vollständige Aufschlüsselung nach namentlich bekannten und unbekannten Bestatteten liegt in der verwendeten Quelle nicht vor.
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