Sowjetische Kriegsgräberstätte Simmerath-Rurberg

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte Simmerath-Rurberg

Die Gräberstätte Rurberg ist eine zentrale Begräbnisstätte für 2.322 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Mehr als 90 Prozent der Bestatteten waren sowjetische Kriegsgefangene, die während ihres Zwangsarbeitseinsatzes ums Leben kamen.

Ort
Simmerath-Rurberg
Adresse
An der L 166 zwischen Rurberg und Kesternich
52152 Simmerath-Rurberg
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Historischer Hintergrund

Die Anlage wurde zwischen 1959 und 1961 geschaffen. Die Toten wurden aus zahlreichen Friedhöfen im Rheinland, in der Eifel und aus dem belgischen Grenzgebiet nach Rurberg umgebettet. Die meisten starben zwischen 1941 und 1945 infolge der Bedingungen von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit. Am 2. Juli 1961 wurde die Gräberstätte offiziell eröffnet.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Simmerath-Rurberg
Postleitzahl
52152
Adresse
An der L 166 zwischen Rurberg und Kesternich

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
2.322
Namentlich bekannt
Keine abschließend gesicherte aktuelle Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

1991 waren 373 Bestattete namentlich bekannt, 2011 wurden 395 Namen genannt. Spätere Forschungen ermittelten 2.305 Namen sowjetischer Kriegsgefangener aus den ursprünglichen Friedhöfen, jedoch ließ sich nicht in jedem Fall nachweisen, dass die betreffende Person tatsächlich nach Rurberg umgebettet wurde. Deshalb wird keine höhere Zahl als gesichert in das Feld „Namentlich bekannt“ übernommen.

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