Kriegsgräberstätte
Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Ostfriedhof Gelsenkirchen-Hüllen
Auf dem Ostfriedhof in Gelsenkirchen-Hüllen befindet sich eine größere Kriegsgräberanlage mit Toten beider Weltkriege. Unter den dort dokumentierten Kriegstoten befinden sich 320 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Der Ostfriedhof wurde 1897 eröffnet und gehörte zunächst zum damaligen Amt Wanne. Durch einen Gebietsaustausch kam das Friedhofsgelände in den 1920er-Jahren zu Gelsenkirchen.
Auf dem Friedhof entstanden Kriegsgräberfelder für Tote des Ersten und des Zweiten Weltkriegs. Neben deutschen Kriegstoten wurden dort Menschen verschiedener ausländischer Nationalitäten beigesetzt.
Für den Zweiten Weltkrieg dokumentiert der Volksbund auf der Anlage unter anderem 320 Kriegstote aus der ehemaligen Sowjetunion.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Ort
- Gelsenkirchen
- Postleitzahl
- 45889
- Adresse
- Erdbrüggenstraße 113
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 320
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Zahl 320 bezeichnet ausschließlich die vom Volksbund als Kriegstote aus der ehemaligen Sowjetunion ausgewiesene Gruppe. Die gesamte Kriegsgräberanlage auf dem Ostfriedhof umfasst außerdem deutsche, polnische, niederländische und weitere Tote. Die Volksbund-Seite enthält bei den Gesamtzahlen geringfügige rechnerische Unstimmigkeiten, die Angabe von 320 sowjetischen Toten wird jedoch eindeutig separat ausgewiesen.
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