Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Westfriedhof Aachen

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Westfriedhof Aachen

Auf dem Aachener Westfriedhof befindet sich eine eigene Kriegsgräberstätte für 148 Kriegstote aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Grabplatten tragen Namen; ein Gedenkzeichen mit kyrillischer und deutscher Beschriftung erinnert an die hier bestatteten sowjetischen Staatsbürger.

Ort
Aachen
Adresse
Vaalser Straße 334–336
52074 Aachen
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Historischer Hintergrund

Der Aachener Westfriedhof entstand ab 1889/1890 und besteht aus zwei großen Friedhofsteilen an der Vaalser Straße.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Aachen sowjetische Staatsangehörige als Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter eingesetzt. Auf dem Westfriedhof fanden verstorbene sowjetische Staatsbürger ihre letzte Ruhestätte.

Die Kriegsgräberstätte umfasst nach heutiger Dokumentation 148 Tote aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Anlage wurde als dauerhafter Erinnerungsort innerhalb des kommunalen Westfriedhofs erhalten.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Aachen
Postleitzahl
52074
Adresse
Vaalser Straße 334–336

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
148
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Der Volksbund führt für die Kriegsgräberstätte eindeutig 148 Kriegstote aus der ehemaligen Sowjetunion. Historische Beschreibungen bestätigen dieselbe Zahl. Obwohl einzelne Grabplatten Namen tragen, liegt keine belastbare aktuelle Gesamtzahl der namentlich identifizierten Personen vor.

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