Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof Lauheide

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof Lauheide

Das sowjetische Ehrenfeld auf dem Waldfriedhof Lauheide ist eine Kriegsgräberstätte für sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Kinder. Nach Angaben der Stadt Münster sind hier 164 sowjetische Verstorbene bestattet.

Ort
Telgte / Waldfriedhof Lauheide der Stadt Münster
Adresse
Lauheide 15
48291 Telgte / Waldfriedhof Lauheide der Stadt Münster
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Historischer Hintergrund

Auf dem Gräberfeld ruhen 72 Kriegsgefangene, 89 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie drei Kinder. 1949 wurde erstmals ein Gedenkstein errichtet. Die Gräber liegen heute ohne einzelne Grabsteine in einer Rasenfläche; zentral befindet sich ein Gedenkstein mit Namen in kyrillischer Schrift.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Telgte / Waldfriedhof Lauheide der Stadt Münster
Postleitzahl
48291
Adresse
Lauheide 15

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
164 nach Angaben der Stadt Münster
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Die Stadt Münster nennt ausdrücklich 164 sowjetische Verstorbene, darunter 61 unbekannte Tote. Die aktuelle Volksbund-Dokumentation weist dagegen in ihrer Nationalitätenübersicht 159 Tote aus der ehemaligen Sowjetunion aus, nennt im Beschreibungstext jedoch ebenfalls ein separates Gräberfeld mit 164 russischen Kriegstoten. Für die Datenbank wird deshalb die detaillierte Angabe der Stadt Münster verwendet.

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