Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Dasbecker Friedhof Hamm-Heessen

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Dasbecker Friedhof Hamm-Heessen

Auf dem Dasbecker Friedhof befindet sich eine Kriegsgräberstätte mit Einzel- und Sammelgräbern für 139 sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter. 69 der dort Bestatteten sind namentlich bekannt.

Ort
Hamm, Stadtteil Heessen
Adresse
Dasbecker Friedhof
59073 Hamm, Stadtteil Heessen
In Google Maps öffnen

Historischer Hintergrund

In Heessen bestanden während des Zweiten Weltkriegs mehrere Lager für ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Sowjetische Kriegsgefangene mussten unter anderem auf der Zeche Sachsen arbeiten.

Bei einer Schlagwetterexplosion am 3. April 1944 starben neben anderen Beschäftigten zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Auch Luftangriffe und die Lebensbedingungen in den Lagern forderten weitere Opfer.

Auf dem Dasbecker Friedhof entstand eine Kriegsgräberstätte mit Einzel- und Gemeinschaftsgräbern. Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer; die Stadt Hamm stellt außerdem eine Namensliste der identifizierten Bestatteten bereit.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Hamm, Stadtteil Heessen
Postleitzahl
59073
Adresse
Dasbecker Friedhof

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
139
Namentlich bekannt
69
Hinweis zur Statistik

Die Stadt Hamm bezeichnet die Anlage ausdrücklich als Kriegsgräberstätte für 139 sowjetische Kriegsgefangene und Zivilarbeiter und gibt an, dass 69 von ihnen namentlich bekannt sind. Da sich beide Angaben ausdrücklich auf dieselbe vollständig bezeichnete Gruppe von 139 Bestatteten beziehen, verbleiben 70 Personen ohne namentliche Identifizierung. Die Volksbund-Seite erfasst teilweise zusätzliche sowjetische Grab- und Gedenkbereiche auf dem Dasbecker Friedhof und nennt deshalb abweichende Gesamtzahlen.

Weitere Orte

Weitere Gedenkstätten entdecken

Прокрутить вверх