Soldatenfriedhof
Sowjetischer Ehrenfriedhof Baruth/Mark
Der Sowjetische Ehrenfriedhof nördlich von Baruth/Mark gehört zu den größten sowjetischen Soldatenfriedhöfen Brandenburgs. Hier ruhen 1.299 sowjetische Soldaten, darunter zahlreiche Gefallene der Kämpfe um den Kessel von Halbe im Frühjahr 1945.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Die monumentale Anlage wurde 1946 und 1947 nach einem Entwurf des sowjetischen Ingenieur-Leutnants Viktorow errichtet. Ursprünglich wurden dort 1.208 sowjetische Soldaten beigesetzt.
1991 kamen weitere 91 Gefallene hinzu, die zuvor auf einem provisorischen Friedhof in Ragow bestattet gewesen waren.
Der Zugang wird von zwei T-34-Panzern auf massiven Sockeln flankiert. Im Zentrum befindet sich eine Ehrenhalle mit Reliefs und einem etwa 20 Meter hohen Obelisken. In den Jahren 2004 bis 2007 wurden große Teile der denkmalgeschützten Anlage saniert. Das Brandenburgische Landesdenkmalamt führt sie als „Sowjetischer Ehrenfriedhof, an der B 96“.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Soldatenfriedhof
- Bundesland
- Brandenburg
- Ort
- Baruth/Mark
- Postleitzahl
- 15837
- Adresse
- Zossener Straße / Bundesstraße 96
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 1.299
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Für die ursprüngliche Anlage werden 1.208 sowjetische Soldaten dokumentiert. 1991 wurden weitere 91 Soldaten vom provisorischen Friedhof in Ragow nach Baruth umgebettet, womit sich eine Belegung von 1.299 ergibt. Eine belastbare aktuelle Gesamtzahl der namentlich identifizierten Bestatteten liegt in den geprüften Quellen nicht vor.
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