Kriegsgräberstätte
Sowjetische Kriegsgräberstätte Hamburg-Ohlsdorf
Auf dem Friedhof Ohlsdorf befindet sich ein eigenständiges Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene. Dort ruhen 384 Soldaten der ehemaligen Sowjetunion, die zwischen 1941 und 1945 in deutscher Kriegsgefangenschaft starben.
Geschichte
Historischer Hintergrund
Das Gräberfeld wurde 1941 innerhalb des aktiven Friedhofsteils angelegt.
Die dort bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen mussten in verschiedenen Hamburger Arbeitskommandos Zwangsarbeit leisten, unter anderem auf Werften und im Hafenbereich.
Ein Teil der Gefangenen starb infolge der Haft- und Arbeitsbedingungen. Verstorbene wurden teilweise über das damalige Reservelazarett Hamburg-Wandsbek nach Ohlsdorf gebracht.
1950 wurde nach Vorgaben sowjetischer Behörden ein zentraler Gedenkstein aufgestellt.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Hamburg
- Ort
- Hamburg
- Postleitzahl
- 22337
- Adresse
- Fuhlsbüttler Straße 756
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 384
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Zahl von 384 bezieht sich auf das eigenständige Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene und nicht auf sämtliche sowjetischen oder osteuropäischen Opfer, die auf anderen Bereichen des Friedhofs Ohlsdorf bestattet sind.
Weitere Orte