Gedenk- und Begräbnisstätte
Ehrenfriedhof der KZ-Gedenkstätte Hinzert
Der Ehrenfriedhof der KZ-Gedenkstätte Hinzert ist eine Begräbnisstätte für Opfer des ehemaligen SS-Sonderlagers/KZ Hinzert. Auf dem Friedhof ruhen 217 Opfer verschiedener Nationalitäten; unter den im Lager verfolgten und ermordeten Menschen befanden sich auch sowjetische Gefangene.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Nach Kriegsende untersuchte eine französische Kommission die Massengräber und den früheren Lagerfriedhof des KZ Hinzert.
Identifizierte französische und luxemburgische Opfer wurden teilweise in ihre Heimatländer überführt.
Für die nicht identifizierten beziehungsweise nicht zurückgeführten Toten ließ die französische Militärverwaltung 1946 auf dem ehemaligen Gelände der SS-Wachmannschaft einen Ehrenfriedhof anlegen.
Am 16. September 1946 wurde die Anlage eingeweiht. 1948 kam eine Sühnekapelle hinzu; später wurde der Friedhof durch weitere Gedenkelemente ergänzt.
Zu den Verbrechen des Lagers gehörte auch die Ermordung einer Gruppe von 70 sowjetischen politischen Kommissaren. Diese historische Opfergruppe darf jedoch nicht automatisch mit der heutigen Friedhofsbelegung gleichgesetzt werden.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Gedenk- und Begräbnisstätte
- Bundesland
- Rheinland-Pfalz
- Ort
- Hinzert-Pölert
- Postleitzahl
- 54421
- Adresse
- An der Gedenkstätte
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 217 insgesamt
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe für sowjetische Opfer
Die 217 Bestatteten gehören unterschiedlichen Nationalitäten an. Eine verlässliche Zahl ausschließlich der sowjetischen Bestatteten auf dem heutigen Ehrenfriedhof wird von der Gedenkstätte nicht angegeben.
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