Kriegsgräberstätte
Kriegsgräberstätte Meppen-Groß Fullen
Die Kriegsgräberstätte Groß Fullen entstand als Lagerfriedhof für Gefangene des Emslandlagers Fullen. Einen wesentlichen Teil der Bestatteten bilden sowjetische Kriegsgefangene.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Die erste dokumentierte Bestattung fand am 1. Dezember 1941 statt.
Der Friedhof wurde auf dem Gelände eines aufgegebenen Reichsarbeitsdienstlagers angelegt.
Neben sowjetischen Kriegsgefangenen wurden ursprünglich auch zahlreiche italienische Militärinternierte bestattet. Die meisten italienischen Toten wurden in den 1950er-Jahren nach Hamburg-Öjendorf oder Italien umgebettet.
In einem gesonderten Bereich wurden außerdem nach Kriegsende polnische Männer, Frauen und Kinder aus der damaligen polnischen Enklave Maczków beigesetzt.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Niedersachsen
- Ort
- Meppen, Ortsteil Groß Fullen
- Postleitzahl
- 49716
- Adresse
- Weststraße
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- Mindestens 449 sowjetische Kriegsgefangene
- Namentlich bekannt
- 136
Ältere Gräberlisten nennen 136 namentlich bekannte und etwa 1.500 „unbekannte“ sowjetische Kriegsgefangene. Die aktuelle Forschung kann bislang eine Mindestbelegung von 449 sowjetischen Kriegsgefangenen nachweisen; 121 konkrete Grablagen lassen sich namentlich zuordnen. Deshalb wird die ältere Zahl von etwa 1.500 unbekannten Toten nicht als gesicherte aktuelle Statistik übernommen.
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