Gedenk- und Begräbnisstätte
Gedenkstätte Seelower Höhen
Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die schweren Kämpfe des Frühjahrs 1945 und an die Opfer der Schlacht um die Seelower Höhen. Zum historischen Ensemble gehören ein sowjetisches Ehrenmal, eine Kriegsgräberstätte für gefallene Angehörige der Roten Armee sowie ein Museum zur Geschichte der Kämpfe und des Erinnerungsortes.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Nach dem Ende der Kämpfe von 1945 erhielt der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel von Marschall Georgi Schukow den Auftrag, in Seelow ein Denkmal zur Erinnerung an den Vormarsch der Roten Armee zu errichten. Das Ehrenmal wurde bereits am 27. November 1945 eingeweiht.
Parallel dazu schufen Soldaten der Roten Armee und Einwohner von Seelow eine Ruhestätte für gefallene sowjetische Soldaten. Das Gräberfeld wurde in den folgenden Jahren erweitert. Nach Angaben des Volksbundes befinden sich an der Gedenkstätte Gräber von 149 gefallenen Angehörigen der Roten Armee.
Anfang der 1970er-Jahre wurde die Anlage im Zuge des Aufbaus einer umfassenderen Gedenkstätte erweitert. Dabei entstand auch ein Museumsgebäude. Zur historischen Außenanlage gehören unter anderem ein sowjetischer Panzer T-34/85, ein Raketenwerfer BM-13, Geschütze, Granatwerfer und ein Flakscheinwerfer.
Im Jahr 2012 erhielt die Gedenkstätte eine neue Dauerausstellung. Sie behandelt die Kämpfe im Winter und Frühjahr 1945, deren Folgen sowie die wechselvolle Geschichte des Erinnerungsortes bis in die Gegenwart.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Gedenk- und Begräbnisstätte
- Bundesland
- Brandenburg
- Ort
- Seelow
- Postleitzahl
- 15306
- Adresse
- Küstriner Straße 28
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 149
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Nach Angaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge befindet sich an der Gedenkstätte Seelower Höhen ein Gräberfeld mit 149 gefallenen Angehörigen der Roten Armee. Eine belastbare vollständige Aufschlüsselung nach namentlich bekannten und unbekannten beziehungsweise nicht identifizierten Bestatteten liegt in den verwendeten Quellen nicht vor.
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