Gedenkstein für sowjetische Kriegsgefangene am Hohen Kreuz Regensburg

Gedenkstein

Gedenkstein für sowjetische Kriegsgefangene am Hohen Kreuz Regensburg

Der Gedenkstein am Hohen Kreuz erinnert an den ehemaligen sogenannten „Russenfriedhof“ und an sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs in Regensburg ums Leben kamen. Heute befinden sich an diesem Standort keine Kriegsgräber mehr.

Bundesland
Bayern
Ort
Regensburg
Adresse
Straubinger Straße / Siemensstraße
93055 Regensburg
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Historischer Hintergrund

1941 wurde neben dem großen Kriegsgefangenenlager am Hohen Kreuz ein eigener Friedhof für verstorbene sowjetische Gefangene angelegt.
Die Gefangenen mussten unter anderem in Industriebetrieben, im Hafen und im Heeresnebenzeugamt Zwangsarbeit leisten.
Auf dem historischen „Russenfriedhof“ wurden mehr als 600 Tote beigesetzt.
1952 wurde die Begräbnisstätte aufgelöst. Die sterblichen Überreste wurden auf die zentrale Kriegsgräberstätte in Neumarkt in der Oberpfalz umgebettet.
Erst 1988 wurde am historischen Standort ein Gedenkstein errichtet, der an die sowjetischen Opfer erinnert.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Gedenkstein
Bundesland
Bayern
Ort
Regensburg
Postleitzahl
93055
Adresse
Straubinger Straße / Siemensstraße

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
Keine aktuellen Bestattungen
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Auf dem ehemaligen Friedhof waren mehr als 600 sowjetische Opfer bestattet. Die Gräber wurden 1952 aufgelöst und die Toten nach Neumarkt in der Oberpfalz umgebettet. Der heutige Standort ist deshalb ausschließlich ein Erinnerungsort. oberpfalz.volksbund.de

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