Kriegsgräberstätte
Grabstätte sowjetischer Zwangsarbeiter auf dem Gemeindefriedhof Heusweiler
Auf dem Gemeindefriedhof Heusweiler befindet sich eine große Grabstätte für 137 sowjetische Zwangsarbeiter. Die Opfer waren zwischen 1942 und 1945 vor allem im Bergbau und beim Gleisbau der Reichsbahn eingesetzt.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Während des Zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche Menschen aus der Sowjetunion zur Zwangsarbeit in das Saarland verschleppt.
In Heusweiler arbeiteten sie insbesondere im Bergbau sowie beim Bau und bei der Unterhaltung von Gleisanlagen der Reichsbahn.
Verstorbene Zwangsarbeiter wurden im damals evangelischen Bereich des heutigen Gemeindefriedhofs beigesetzt.
Nach 1990 ließ die Gemeinde Bronzetafeln anbringen, auf denen Namen der Opfer dokumentiert sind.
Die Grabstätte wird heute dauerhaft als Kriegsgräberstätte erhalten.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Saarland
- Ort
- Heusweiler
- Postleitzahl
- 66265
- Adresse
- Am Zollstock
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 137
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Gemeinde Heusweiler nennt ausdrücklich 137 sowjetische Zwangsarbeiter. Obwohl Bronzetafeln Namen der Toten dokumentieren, wird keine belastbare aktuelle Gesamtzahl der namentlich bekannten Personen veröffentlicht.
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