Kriegsgräberstätte Karberg am Haddebyer Noor

Kriegsgräberstätte

Kriegsgräberstätte Karberg am Haddebyer Noor

Die Kriegsgräberstätte Karberg am Haddebyer Noor ist ein zentraler Sammelfriedhof für Kriegstote verschiedener Nationalitäten. Unter den dort Bestatteten befinden sich 198 sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.

Ort
Fahrdorf
Adresse
An der B 76, Karberg / Haddebyer Noor
24857 Fahrdorf
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Historischer Hintergrund

Die Kriegsgräberstätte entstand Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre als zentrale Sammelanlage für Kriegstote aus dem nördlichen Schleswig-Holstein.
Tote aus zahlreichen kleineren und verstreuten Grablagen wurden auf den Karberg umgebettet.
Auf dem etwa 13.000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich mehrere Gräberfelder für Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Unter ihnen sind sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkriegs in Schleswig-Holstein ums Leben kamen.
Die Anlage wurde am 28. Juli 1962 offiziell eingeweiht.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Schleswig-Holstein
Ort
Fahrdorf
Postleitzahl
24857
Adresse
An der B 76, Karberg / Haddebyer Noor

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
198 sowjetische Kriegstote
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Auf der gesamten Kriegsgräberstätte befinden sich mehr als 1.100 Kriegstote verschiedener Nationalitäten. Für das Projekt relevant sind 198 dokumentierte sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene; die Gesamtzahl der Anlage darf deshalb nicht als sowjetische Belegung verwendet werden.

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