Kriegsgräberstätte
Kriegsgräberstätte Neumarkt in der Oberpfalz
Die Kriegsgräberstätte Neumarkt ist eine zentrale Sammelbegräbnisstätte für ausländische Opfer von Krieg, Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit. Unter den Bestatteten befinden sich 3.373 sowjetische Frauen, Männer und Kinder.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Neumarkt zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt.
Mitte der 1950er-Jahre begann der Ausbau der Anlage zu einer zentralen Sammelkriegsgräberstätte.
Kriegstote aus mehr als 300 bayerischen Gemeinden wurden nach Neumarkt umgebettet. Unter ihnen befanden sich insbesondere Menschen aus der Sowjetunion, Polen, Jugoslawien und Rumänien.
1966 wurde die fertiggestellte Anlage offiziell übergeben.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Ort
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Postleitzahl
- 92318
- Adresse
- Druckmüllerstraße 2
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 3.373 sowjetische Kriegstote
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die ausführliche Dokumentation des Volksbundes nennt insgesamt 5.045 ausländische Kriegsopfer, darunter 3.373 sowjetische Frauen, Kinder und Männer. Die aktuelle Volksbund-Datenbank nennt für die Gesamtanlage 5.049 Tote; die sowjetische Teilzahl von 3.373 wird davon nicht berührt.
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