Kriegsgräberstätte
Sowjetische Grabanlage auf dem Städtischen Friedhof Haldensleben I
Auf dem Städtischen Friedhof Haldensleben I befindet sich eine eigene sowjetische Grabanlage für 96 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Unter den dokumentierten Opfern befinden sich auch Kinder.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Die dort bestatteten Menschen aus der Sowjetunion wurden während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht.
Die dokumentierten Todesdaten reichen vom 16. März 1943 bis zum 9. April 1945. Bei zahlreichen Bestatteten ist das genaue Todesdatum nicht bekannt.
Auf schwarzen Platten am Ehrenmal sind Namen und Lebensdaten eines Teils der Toten verzeichnet.
Unter den ausdrücklich auf den Tafeln dokumentierten Personen befinden sich auch vier Kinder.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Ort
- Haldensleben
- Postleitzahl
- 39340
- Adresse
- Althaldensleber Straße
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 96
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Landesdatenbank bezeichnet die 96 Bestatteten ausdrücklich als namentlich bekannte und unbekannte sowjetische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, veröffentlicht jedoch keine genaue Aufteilung beider Gruppen.
Weitere Orte