Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Hauptfriedhof Dortmund

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Hauptfriedhof Dortmund

Auf dem sogenannten Ausländerfriedhof am Rennweg, der zum Dortmunder Hauptfriedhof gehört, befinden sich die Gräber von 5.095 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Unter den dort Bestatteten waren insbesondere Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter sowie weitere ausländische Kriegstote.

Ort
Dortmund
Adresse
Rennweg, Ausländerfriedhof auf dem Hauptfriedhof
44143 Dortmund
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Historischer Hintergrund

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Dortmund Tausende ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt, insbesondere in den zahlreichen kriegswichtigen Industrieunternehmen der Stadt. Viele kamen aus Polen und der Sowjetunion.

Auf dem Ausländerfriedhof am Rennweg wurden insgesamt mehrere Tausend ausländische Kriegstote verschiedener Nationalitäten beigesetzt. Den mit Abstand größten Anteil bilden Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Nach Kriegsende entstand dort auf Anordnung sowjetischer Stellen ein sowjetisches Ehrenmal. Dieses befand sich bis 1964 am Westeingang des Hauptfriedhofs. Die ausländischen Gräberfelder am Rennweg sind bis heute Bestandteil der Kriegsgräberstätten des Dortmunder Hauptfriedhofs.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Dortmund
Postleitzahl
44143
Adresse
Rennweg, Ausländerfriedhof auf dem Hauptfriedhof

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
5.095
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Der Volksbund dokumentiert für den Ausländerfriedhof am Rennweg insgesamt 5.698 Kriegstote. Davon werden 5.095 ausdrücklich der ehemaligen Sowjetunion zugeordnet. Zusätzlich sind dort unter anderem 243 polnische, 106 jugoslawische und 173 Tote unbekannter Nationalität bestattet. Eine verlässliche aktuelle Gesamtzahl der namentlich identifizierten sowjetischen Bestatteten wird nicht angegeben.

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