Kriegsgräberstätte
Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Parkfriedhof Essen
Auf dem Essener Parkfriedhof befinden sich mehrere Kriegsgräberfelder des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt sind dort 446 Tote aus der ehemaligen Sowjetunion dokumentiert, darunter sowjetische Kriegsgefangene sowie verschleppte Menschen und Zwangsarbeiter.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Essen Zehntausende ausländische Arbeitskräfte, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter eingesetzt, darunter besonders viele Menschen aus der Sowjetunion.
Auf dem Parkfriedhof wurden Kriegstote in mehreren getrennten Gräberfeldern beigesetzt. Im Gräberfeld III liegen Menschen verschiedener europäischer Nationalitäten, darunter 233 Tote aus der Sowjetunion. Das Gräberfeld IV enthält weitere 213 sowjetische Kriegsgefangene, die zwischen 1941 und 1945 ums Leben kamen.
Zusammen ergeben diese beiden Gruppen 446 auf dem Parkfriedhof dokumentierte Tote aus der ehemaligen Sowjetunion.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Ort
- Essen
- Postleitzahl
- 45138
- Adresse
- Am Parkfriedhof 33
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 446
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Zahl von 446 ist in der detaillierten Aufstellung des Volksbundes eindeutig nachvollziehbar: 233 Tote aus der Sowjetunion im Gräberfeld III und 213 sowjetische Kriegsgefangene im Gräberfeld IV. Die Volksbund-Seite enthält allerdings eine Abweichung bei der Gesamtzahl aller Nationalitäten – 2.038 im Datenbankkopf gegenüber 2.258 in der ausführlichen Belegung. Die sowjetische Teilzahl von 446 ist davon nicht betroffen.
Weitere Orte