Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Vorwerker Friedhof Lübeck

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Vorwerker Friedhof Lübeck

In Block 32 des Vorwerker Friedhofs befindet sich eine eigene Gedenk- und Grabanlage für sowjetische Kriegstote des Zweiten Weltkriegs. Hier ruhen etwa 300 sowjetische Zwangsarbeiter und weitere Opfer.

Ort
Lübeck
Adresse
Friedhofsallee 146
Lübeck Lübeck
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Historischer Hintergrund

Während des Zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche Menschen aus der Sowjetunion in Lübeck zur Zwangsarbeit eingesetzt.
Ab 1943 wurden verstorbene sowjetische Zwangsarbeiter auf dem Vorwerker Friedhof bestattet.
1946 wählte die sowjetische Militärmission Block 32 als Standort eines zentralen Ehrenhains aus. In den folgenden Jahren wurde die Anlage gestaltet und durch Umbettungen ergänzt.
Zwischen dem 15. und 18. Juni 1949 wurden 63 sowjetische Staatsangehörige aus anderen Bereichen des Friedhofs in den Ehrenhain umgebettet. 1952 folgten weitere Umbettungen.
Der Block 32 ist von der russischen Kriegsgräberstätte des Ersten Weltkriegs in Block 21 zu unterscheiden.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Schleswig-Holstein
Ort
Lübeck
Postleitzahl
Lübeck
Adresse
Friedhofsallee 146

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
ca. 300
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Die Hansestadt Lübeck bestätigt Block 32 als eigene Gedenkstätte für russische beziehungsweise sowjetische Kriegstote des Zweiten Weltkriegs. Historische Dokumentationen nennen etwa 300 sowjetische Zwangsarbeiter; eine aktuelle amtliche Detailzahl veröffentlicht die Stadt nicht. bekanntmachungen.luebeck.de

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