Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof Duisburg

Kriegsgräberstätte

Sowjetische Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof Duisburg

Auf dem Duisburger Waldfriedhof befinden sich große Kriegsgräberfelder des Zweiten Weltkriegs. Unter den dort bestatteten Kriegstoten sind 545 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Zu den Bestatteten gehören unter anderem Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und weitere Opfer des Krieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Ort
Duisburg
Adresse
Düsseldorfer Straße 601
47055 Duisburg
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Historischer Hintergrund

Der Duisburger Waldfriedhof wurde am 14. Juni 1923 eingeweiht. Mit der Anlage besonderer Ehrenfelder wurde 1939 begonnen; erste Beisetzungen auf diesen Flächen erfolgten bereits im November desselben Jahres.

Während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier Soldaten, zivile Bombenopfer, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Opfer von Konzentrationslagern verschiedener Nationalitäten bestattet.

Innerhalb dieser Kriegsgräberanlage dokumentiert der Volksbund 545 Tote aus der ehemaligen Sowjetunion.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
Duisburg
Postleitzahl
47055
Adresse
Düsseldorfer Straße 601

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
545
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Der Volksbund nennt eindeutig 545 Kriegstote aus der ehemaligen Sowjetunion. Bei der Gesamtbelegung des gesamten Kriegsgräberbereichs bestehen dagegen unterschiedliche Angaben: Der Datenbankkopf nennt 3.614 Tote, während die detaillierte Belegung 3.513 Kriegstote ausweist. Diese Differenz betrifft die hier verwendete Zahl von 545 sowjetischen Toten nicht.

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