Kriegsgräberstätte
Sowjetischer Ehrenfriedhof an der Grabenpromenade Brandenburg an der Havel
Der Sowjetische Ehrenfriedhof wurde 1945 im südlichen Teil der Grabenpromenade nahe dem Steintorturm angelegt. Nach der speziellen städtischen Dokumentation der Kriegsgräberstätte sind hier 183 sowjetische Soldaten, Sergeanten und Offiziere bestattet.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Die Anlage entstand unmittelbar nach den Kämpfen um Brandenburg an der Havel im Frühjahr 1945.
Die Gesamtgestaltung erfolgte nach Vorschlägen eines sowjetischen Majors, der vor dem Krieg als Bildhauer und Architekt tätig gewesen sein soll. Das Zentrum bildet ein zwölf Meter hoher Obelisk über einem von einer Kolonnade eingefassten Unterbau. Zum Ensemble gehören mehrere Bronzefiguren sowjetischer Militärangehöriger.
1967/1968 wurde die Anlage erstmals umfassend verändert. Im Jahr 2003 erfolgte eine weitere Rekonstruktion, bei der sich die Gestaltung wieder stärker am Zustand von 1945 orientierte. Der Friedhof ist als Baudenkmal unter der Nummer 09145662 eingetragen.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Brandenburg
- Ort
- Brandenburg an der Havel
- Postleitzahl
- 14776
- Adresse
- Grabenpromenade, nahe Steintorturm
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 183
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die spezielle Seite der Stadt Brandenburg an der Havel zu den Kriegsgräberstätten nennt 183 Bestattete. Eine andere städtische Seite zum „Sowjetischen Ehrenmal“ nennt dagegen 255 während der Kämpfe gefallene und bis Oktober 1945 bestattete Sowjetsoldaten. Da die Seite „Kriegsgräberstätten“ den Ehrenfriedhof an der Grabenpromenade ausdrücklich und räumlich eindeutig beschreibt, wird für diese Karte zunächst die Zahl 183 verwendet; die Abweichung zu 255 sollte dokumentiert bleiben.
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