Kriegsgräberstätte
Sowjetischer Ehrenfriedhof Burg
Der Sowjetische Ehrenfriedhof im Bereich des ehemaligen Westfriedhofs und heutigen Goetheparks ist eine große sowjetische Begräbnisstätte. Die aktuelle Kriegsgräberkarte Sachsen-Anhalts führt dort 562 Kriegstote.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Die Anlage wurde als zentrale Begräbnisstätte für sowjetische Bürger geschaffen, die als Soldaten während der Kämpfe im Frühjahr 1945 starben oder als Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ums Leben kamen.
Auch nach Kriegsende verstorbene sowjetische Personen wurden dort beigesetzt.
Das zentrale Ehrenmal besteht aus einer Mauer mit Namenstafeln. Ein auf einem Sockel aufgestellter T-34-Panzer prägt die Anlage.
Im Vorfeld der Landesgartenschau 2018 wurde der Ehrenfriedhof umfangreich saniert und neu eingeweiht.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Ort
- Burg
- Postleitzahl
- 39288
- Adresse
- Kirchhofstraße, ehemaliger Westfriedhof / Goethepark
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 562
- Namentlich bekannt
- Mindestens 539
Ältere Veröffentlichungen nannten 369 beziehungsweise 372 sowjetische Tote. Nach der Sanierung wurden auf den Tafeln 539 namentlich bekannte sowie 13 unbekannte sowjetische Personen berücksichtigt. Die aktuelle amtliche Kriegsgräberkarte führt inzwischen 562 Bestattete und ist daher für die Gesamtbelegung maßgeblich.
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