Kriegsgräberstätte
Sowjetischer Ehrenfriedhof Nachterstedt – auf der Halde
Der sowjetische Ehrenfriedhof auf der Halde bei Nachterstedt ist eine Sonderbegräbnisstätte für 139 sowjetische Opfer der Zwangsarbeit. Die Anlage liegt heute in einem aus Sicherheitsgründen gesperrten Gebiet.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Auf dem Ehrenfriedhof wurden sowjetische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bestattet.
Die dokumentierten Todesfälle konzentrieren sich auf den Zeitraum vom 20. Oktober 1941 bis zum 4. Februar 1942; bei einigen Opfern ist das genaue Todesdatum unbekannt.
Der historische Friedhof und das Mahnmal stehen unter Denkmalschutz.
Nach dem schweren Erdrutsch am Concordiasee im Jahr 2009 wurde das Gebiet zum Sperrgebiet erklärt. Die Anlage kann deshalb gegenwärtig nicht regulär betreten werden.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Ort
- Seeland, Ortsteil Nachterstedt
- Postleitzahl
- 06469
- Adresse
- Friedhofstraße
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- 139
- Namentlich bekannt
- Teilweise namentlich bekannt
Die amtliche Kriegsgräberkarte führt 139 sowjetische Kriegstote und beschreibt die Gruppe als teilweise namentlich bekannt. Eine genaue Aufteilung nach bekannten und unbekannten Namen wird nicht veröffentlicht.
Weitere Orte