Sowjetischer Ehrenhain Bautzen

Kriegsgräberstätte

Sowjetischer Ehrenhain Bautzen

Der Sowjetische Ehrenhain Bautzen an der Muskauer Straße ist eine große Kriegsgräberstätte für sowjetische Soldaten sowie weitere Bürger der ehemaligen Sowjetunion. Insgesamt sind hier 3.053 Menschen in Einzel- und Sammelgräbern bestattet. Das Zentrum der Anlage bildet ein steinerner Obelisk mit Sowjetstern und dem Relief eines Panzers.

Bundesland
Sachsen
Ort
Bautzen
Adresse
Muskauer Straße / Am Ziegelwall
02625 Bautzen
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Historischer Hintergrund

Der Sowjetische Ehrenhain in Bautzen entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als zentrale Begräbnis- und Gedenkstätte für sowjetische Kriegstote aus Bautzen und der Umgebung.

Ein großer Teil der hier Bestatteten waren Angehörige der Roten Armee, darunter Soldaten des 13. Panzergarderegiments, die während der schweren Kämpfe um Bautzen Ende April 1945 ums Leben kamen. Unter ihnen befanden sich auch Offiziere und Sergeanten.

Auf den Friedhof wurden darüber hinaus sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige KZ-Häftlinge und Zivilisten überführt, die während des Krieges zur Zwangsarbeit in Bautzen eingesetzt worden waren. Ein Teil der Toten wurde erst nach Kriegsende von anderen Bautzener Friedhöfen auf den Ehrenfriedhof umgebettet.

Das Zentrum der Anlage bildet ein mächtiger steinerner Obelisk mit Sowjetstern und einer Reliefdarstellung eines Panzers. Rund um das Denkmal befinden sich zahlreiche Grabsteine und größere Gräberfelder. Ein eigener Gedenkstein erinnert an die gefallenen Angehörigen des 13. Panzergarderegiments.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Sachsen
Ort
Bautzen
Postleitzahl
02625
Adresse
Muskauer Straße / Am Ziegelwall

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
3.053
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten dokumentiert für den Sowjetischen Ehrenhain Bautzen insgesamt 3.053 Bestattete sowie 104 Einzelgräber und 18 Sammelgräber. Auf einem Teil der Grabsteine sind Namen der Verstorbenen verzeichnet; nach Angaben der Stiftung blieb jedoch die Mehrzahl der hier bestatteten Personen namentlich unbekannt. Eine belastbare vollständige Aufschlüsselung nach namentlich bekannten und nicht identifizierten Bestatteten wird in der verwendeten Quelle nicht angegeben.

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