Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf-Meinholz

Kriegsgräberstätte

Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf-Meinholz

Der Sowjetische Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf-Meinholz ist eine große Kriegsgräberstätte für sowjetische Kriegsgefangene des Lagers Wietzendorf. Auf dem rund 2,4 Hektar großen Gelände befinden sich Massengräber mit den Opfern des Lagers aus den Jahren 1941 bis 1943.

Bundesland
Niedersachsen
Ort
Wietzendorf
Adresse
Meinholz / südlicher Rand des Truppenübungsplatzes Munster
29649 Wietzendorf
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Historischer Hintergrund

Während des Massensterbens im Winter 1941/42 kamen allein in Wietzendorf rund 14.500 Angehörige der Roten Armee infolge von Unterernährung und Krankheiten ums Leben. Die Toten wurden in Massengräbern bestattet. Nach Kriegsende wurde die Anlage auf Anordnung der sowjetischen Militärmission neu gestaltet und im Dezember 1945 ein sowjetisches Ehrenmal eingeweiht. 1968 erfolgte eine weitere Umgestaltung; seitdem sind die einzelnen Massengräber unter einer zusammenhängenden Rasenfläche nicht mehr sichtbar.

Angaben zur Gedenkstätte

Art
Kriegsgräberstätte
Bundesland
Niedersachsen
Ort
Wietzendorf
Postleitzahl
29649
Adresse
Meinholz / südlicher Rand des Truppenübungsplatzes Munster

Zahlen und Angaben

Bestattete Personen
16.235 laut Volksbund
Namentlich bekannt
Keine verlässliche Gesamtangabe
Hinweis zur Statistik

Der Volksbund führt eine Gesamtbelegung von 16.235 Toten. Die Gedenkstätte Bergen-Belsen beschreibt den Friedhof mit rund 16.000 sowjetischen Opfern. Allein im Winter 1941/42 starben etwa 14.500 sowjetische Kriegsgefangene. Eine abschließend gesicherte Aufschlüsselung nach namentlich bekannten und unbekannten Bestatteten liegt in den verwendeten Quellen nicht vor.

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