Kriegsgräberstätte
Sowjetisches Gräberfeld auf dem Ehrenfriedhof Nordhausen
Am Rand des Nordhäuser Ehrenfriedhofs befindet sich ein gesondertes sowjetisches Gräberfeld. Hier ruhen sowjetische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Angehörige der Roten Armee.
In Google Maps öffnenGeschichte
Historischer Hintergrund
Der große Ehrenfriedhof am Stresemannring wurde im April 1945 zunächst von der amerikanischen Militärverwaltung für die Toten des KZ-Außenlagers Boelcke-Kaserne angelegt.
Nach dem Übergang Nordhausens an die sowjetische Besatzungsmacht entstand am Rand des Geländes ein eigener sowjetischer Begräbnisbereich.
Dort wurden sowohl während des Krieges verstorbene sowjetische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene als auch nach Kriegsende verstorbene Angehörige der sowjetischen Besatzungsmacht bestattet.
1946 wurde ein Obelisk als zentrales Gedenkzeichen errichtet.
Informationen
Angaben zur Gedenkstätte
- Art
- Kriegsgräberstätte
- Bundesland
- Thüringen
- Ort
- Nordhausen
- Postleitzahl
- 99734
- Adresse
- Stresemannring 50
Statistik
Zahlen und Angaben
- Bestattete Personen
- Mehr als 200
- Namentlich bekannt
- Keine verlässliche Gesamtangabe
Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora spricht von mehr als 200 Angehörigen der Roten Armee, die 1946 hier bestattet wurden. Zusätzlich gehören sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zum abgegrenzten sowjetischen Gräberfeld, weshalb keine scheinbar exakte Gesamtzahl angegeben wird.
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